entstanden im Deutschunterricht der Klasse 11b,
2001

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Herzensschmerz
Der Mond ist verdunkelt, der Wind ist kalt,
vor dem inneren Auge erscheint eine Gestalt.
Ungeahnte Kräfte treiben mich an,
ich pack mein Fahrrad, muss zu dir fahrn.
Dicht weißer Nebel wallt um mein Gesicht
und in meinem Ohr eine Stimme spricht:
Wohlan, über Schotter, über Schlamm und Geröll,
wohlan, zu dir nur, und das möglichst schnell.
Noch um die große Tanne,
dann ist es geschafft, dann schließt sich die Sehnsucht, die
in mir klafft.
Ich spüre deinen Blick, deine milde Wärme
auf meinem Gesicht,
höre deine Stimme, die zart zu mir spricht:
Ich liebe dich, mich reizt deine gefühlvolle Art,
hör gern deine Worte,
romantisch und zart.
Der Tag bricht an, ich weiß ich muss gehen,
unser Tun ist von manchem ungern gesehen.
Wage noch einen letzten Blick
Oh ach, mein Herz zerbricht in tausend Stück!
Du schaust mich gar so traurig an.
Docht, 's hilft alles nichts, ich muss.... |