Habt ihr schon von „Krabat“ gehört?
Nein? Dann werden wir euch nun von ihm erzählen!
Krabat lebte Anfang des 18. Jahrhunderts. Er war ein Betteljunge in
der Lausitz. Seine Eltern starben früh.
Er freundete sich bald mit zwei anderen Waisenkindern an. Sie zogen
im Winter als Heilige Drei Könige durchs Land. Die Leute gaben ihnen
manchmal ein Stück Brot oder einen Schluck Punsch.
Eines Nachts hatte Krabat einen seltsamen Traum:
Er sah auf einmal 11 Raben auf einer Stange sitzen. Plötzlich hörte
er eine Stimme: „Krabat! Komm zur Mühle bei Schwarzkollm! Es wird nicht
zu deinem Schaden sein!“
Dann krächzten die Raben:„ Gehorche der Stimme des Meisters!“
Da wachte Krabat auf. Er dachte:„ Was man sich nicht alles zusammen
träumt!“