Deutsch am GCE: Klappentext 1

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Inhalt

Habt ihr schon von „Krabat“ gehört?

Nein? Dann werden wir euch nun von ihm erzählen!

Krabat lebte Anfang des 18. Jahrhunderts. Er war ein Betteljunge in der Lausitz. Seine Eltern starben früh.

Er freundete sich bald mit zwei anderen Waisenkindern an. Sie zogen im Winter als Heilige Drei Könige durchs Land. Die Leute gaben ihnen manchmal ein Stück Brot oder einen Schluck Punsch.

Eines Nachts hatte Krabat einen seltsamen Traum:

Er sah auf einmal 11 Raben auf einer Stange sitzen. Plötzlich hörte er eine Stimme: „Krabat! Komm zur Mühle bei Schwarzkollm! Es wird nicht zu deinem Schaden sein!“

Dann krächzten die Raben:„ Gehorche der Stimme des Meisters!“

Da wachte Krabat auf. Er dachte:„ Was man sich nicht alles zusammen träumt!“

In der darauf folgenden Nacht wiederholte sich der Traum. Als er aufwachte, machte er sich diesmal sofort auf den Weg. Krabat fragte einen alten Mann, ob er den Weg nach Schwarzkollm zu einer Mühle kenne. Dieser wich erschrocken zurück und stammelte:„ Auf dieser Mühle ist es nicht geheuer! Bleib lieber da!“ Doch dann rückte er mit der Wegbeschreibung heraus. Krabat dankte und folgte dem Weg, den der Alte ihm geraten hatte.

Als er an der Mühle angekommen war, betrat er diese zaghaft. Er schaute durchs Schlüsselloch einer alten Tür. Dort sah er einen Mann, der bloß noch ein Auge hatte. Doch das Bild verschwamm plötzlich vor seinen Augen. Da legte sich eine kalte Hand auf seine Schulter. Krabat drehte sich erschrocken um. Er sah die Person, die hinter der Tür gesessen hatte. Der Mann sagte: „Ich bin hier der Meister. Willst du das Müllerhandwerk lernen oder auch alles andere?“ Krabat antwortete: „Ja! Das Müllern und das andere auch!“ Plötzlich hörte Krabat ein ohrenbetäubendes Krachen. Der Meister lachte und rief: „Nun läuft sie wieder, die Mühle!“ …

Wenn ihr mehr über Krabat wissen wollt, müsst ihr das Buch schon selber lesen!

 

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